Die fünf Etappen des Seensteigs – ein Highlight im Baiersbronner Wanderhimmel
Wie dunkle Augen in von Gletschern ausgeschliffenen Mulden liegen die Karseen, die der Baiersbronner Seensteig an ihren Ufern passiert. Pralle Natur, großartige Szenerien, wie sie in solcher Fülle nur selten anzutreffen sind, Ursprünglichkeit und Naturbelassenheit. Mal Naturgewaltenlehrpfad, mal Wanderung durch die Kulturgeschichte der Region, bildet der vom Deutschen Wanderverband zertifizierte Weg ein besonderes Highlight im Baiersbronner Wanderhimmel. Der Seensteig verläuft rund um Baiersbronn, entlang der Gemeindegrenze und verbindet sieben der mythischen, in der Eiszeit entstandenen Karseen.
Auf fünf Etappen folgen Wanderer dem Wegzeichen mit dem geschwungenen S, um nach insgesamt 91 Kilometern, rund 2.390 Höhenmetern und einem letzten steilen Anstieg auf den Höhepunkt dieser landschaftlich besonders reizvollen Tour zuzusteuern – den Huzenbacher See. Sportlicher Höchstleistungen bedarf es keiner. Wer Genuss und Natur liebt, ist hier genau richtig.
Highlights am Weg: Karseen, Wasserfälle, Grinden, unterschiedlichste Waldformen wie Misch- und Bannwald, der Nationalpark Schwarzwald
Bereits die erste Etappe hält zahlreiche Höhepunkte bereit: Der Sankenbachsee, der alpin anmutende Sankenbachwasserfall und der Ellbachseeblick mit seiner eindrucksvollen Aussichtsplattform. Am nächsten Tag erreichen die Wanderer eine Kernzone des Nationalpark Schwarzwald, den Buhlbachsee. Weiter geht es auf die Höhe der Schwarzwaldhochstraße, zum Lotharpfad. Ein wahres „Baum-Mikado“ belegt hier eindrucksvoll, was Sturmtief Lothar im Jahr 1999 im Schwarzwald angerichtet hat.
Von kultiviert bis ursprünglich wild präsentiert sich die Natur auf den weiteren Etappen des Seensteigs. Auf zumeist schmalen, naturbelassenen Pfaden geht es über Grindenhochflächen, durch Moore und den ältesten Bannwald Deutschlands, in den zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten anzutreffen sind. Tiefe Schluchten, markante Felsen und Wasserfälle sowie eindrucksvolle Biotope säumen den Weg. Bevor es schließlich auf die fünfte und letzte Etappe geht, stehen unter anderem die hochmoorige Gipfelregion Schliffkopf, der weitbekannte Mummelsee und der mit 1.163 Metern höchste Berg des Nordschwarzwalds, die Hornisgrinde, auf dem mitunter schweißtreibenden Wanderprogramm.
Alle Etappenorte sind gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar, der mit der KONUS-Gästekarte gratis genutzt werden kann. Den mühsamen Gepäcktransport können sich Gäste also ersparen und jeden Abend einfach ins Hotel zurückkehren.
Wer eine sportliche Herausforderung sucht, kann die Etappen auch verlängern oder in weniger als fünf Tagen erwandern.
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